elvi's digitales reisetagebuch
Dienstag, 31. Januar 2012
putain
= (laut Wiktionary): [1] vulgär, abwertend: weibliche Person, die für ein Entgelt sexuelle Handlungen als Dienstleistung anbietet und ausübt [...], (in der Praxis): Ausruf bei Erstaunen, Verärgerung, Schmerz usw.
Ça va? – Oui, ça va!
Hallo meine Lieben!
Ich weiß, ich weiß...habe seit meiner Ankunft hier nicht viel von mir hören lassen. Ich schätze der Blog ist etwas zurückgetreten, weil ich mich erstmal sesshaft gemacht habe, das Haus "gereinigt", einiges an organisatorischem Kram erledigt, einen Plan fürs kommende halbe Jahr erstellt – siehe Beweisfoto A –, die Partys ausgecheckt und schließlich einfach mal NICHTS und mich richtig entspannt habe. ;)| A: Projekte fürs kommende halbe Jahr |
Im Großen und Ganzen fühle ich mich hier sehr wohl und bin sehr zufrieden!
Und im Speziellen? Nun ja...
Mein neues Zuhause:
Das Haus in dem ich nun wohne ist echt süß! Man stelle sich eine alte Garage bzw. Scheune vor, in der kleine Räume abgetrennt worden und daraus Schlafzimmer entstanden sind – siehe Beweisfotos B-E.
| B: Mein Zimmer |
| C: mit eigenem Waschbecken |
| D: "Fenster"/Balkon/Erker und Kleiderschrank Teil1 |
| E: Kleiderschrank Teil 2 und Zimmertür |
Hier gibt es alles was das Herz begehrt – Küche, Dusche, Wohnzimmer und sogar kleine Arbeitsplätze (auch wenn diese mehr Schein als sein sind) – siehe Beweisfotos F-G.
| F: Ausblick aus meinem Zimmer in den Eingangsbereich/Wohnzimmer |
| G: Die kleine Abteilungen unten und oben (Aufstieg mit Leiter) sind "Büro-Räume" |
Das einzige was fehlt sind Fenster (es gibt nur eins) und "Privatsphäre"! Die Räume sind lediglich durch Vorhänge bzw. Falttüren getrennt, was bedeutet dass ich jegliche Tätigkeiten (vor allem akustisch und olfaktorisch) mit meiner Mitbewohnerin teile und sie mit mir. Glücklicher Weise haben wir uns vom ersten Tag an gut verstanden, weshalb mir das im Moment nichts ausmacht.
Meine Uni:
Auch wenn schon eine Woche seit meiner Anfkunft vergangen ist, habe ich was die Uni betrifft noch nicht so viel mitbekommen, weil letzte Woche Diplom-Arbeiten stattgefunden haben. Habe aber bereits eine Theorie-Vorlesung angehört...wie soll ich es sagen...auch wenn ich es verstanden hätte, ich glaube diese Vorlesung ist langweilig :) Nächste Woche versuche ich es mit Kunstgeschichte.
Dafür war aber mein "Materialien"-Werkstatt-Kurs super spannend! Die Uni ist mit einer Schreinerei, Gips-und Tonwerkstatt (mit Brennofen) und einer Schmiede!! ausgestattet. Selbstverständlich habe ich mich als erstes in der Schmiede vesucht...sehr toll – siehe Beweisfotos H-J.
| H: vlnr: Vanessa, Elvira |
| J: Um das Eisen zu formen, muss man es schön heiß machen ;) |
Meine Zukunft:
Mein kommendes halbes Jahr wird sicher einige neue Perspektiven und auch viel Arbeit mit sich bringen. Die neue Umgebung tut mir sehr gut und ich denke ich kann mich hier gut integrieren. Nach meinen drei Wochen in Paris, mit all den neuen Eindrücken und dem ständigen Wechsel, ist mir klar geworden, dass ich um selbst voranzukommen und mich entfalten zu können einen "Hafen" brauche. Ich bin wirklich froh hier "angekommen" zu sein.
Sonntag, 22. Januar 2012
Freitag, 20. Januar 2012
Salut, beau Bordeaux!
Die 3h30 im TGV sind wie im Flug vergangen, so dass ich "beinahe" meinen Ausstieg verpasst hätte.. ;) Etwas erschöpft, aber sehr, sehr glücklich bin ich nun also in Bordeaux angekommen!
Kann es kaum glauben, dass das mein neues zu Hause für die kommenden Monate sein soll...freu mich voll!
Kann es kaum glauben, dass das mein neues zu Hause für die kommenden Monate sein soll...freu mich voll!
Donnerstag, 19. Januar 2012
Mittwoch, 18. Januar 2012
Musée d'Orsay
Wie man auch an diesem Bild erkennen könnte, war dieses Museum ursprünglich mal ein Bahnhof...die Architektur hat mich mindestens so begeistert wie die wichtigsten Vertreter des Impressionismus (Manet, Monet, Renoir, Cézanne, Degas ...). Die Ausstellungsräume sind verschachtelt und verwinkelt, es gibt kleine Nischen und dann wieder weite geöffnete Räume – wirklich spannend.
Dienstag, 17. Januar 2012
"Jardin des Tuileries" und "Jardin du Luxembourg"
Montag, 16. Januar 2012
Sonntag, 15. Januar 2012
Centre Pompidou
Eine weitere Sehenswürdigkeit das Kunst-und Kulturzentrum "Centre Pompidou" stand heute an. Leider darf man in dem Zentrum selbst die Kunstwerke nicht fotografieren, deshalb hier nur meine Eindrücke außerhalb...trotzdem spannend.
Neben den großen Vertretern der Modernen Kunst war auch eine Ausstellung von Edvard Munch...das war sehr interessant!
Ach ja: Das fand ich besonders interessant und habe mich auch getraut es zu fotografieren. An diesen Tafeln können blinde Menschen ausgewählte Werke in Form eines speziellen Reliefs ertasten. Die Farben unterscheiden sich durch unterschiedliche Oberflächen-Rauheit und die Intensität (so zumindest mein Eindruck) durch die Relief-Tiefe. Zusatzinformationen sind ebenfalls in Blindenschrift angebracht... glücklicherweise auch mit Schwarz/Weiß-Schrift unterlegt, so dass alle mitmachen können.
Nach dem Kunstgenuss noch ein kleiner Spaziergang durch die Stadt :)
entrée réservée
= "reservierter Eingang", VIP-Eingang oder auch Zutritt Verboten (zumindest für mich ;)
Samstag, 14. Januar 2012
Erkundungstour 3
Den heutigen Tag habe ich heute gut genutzt und war draußen unterwegs und da man heute so schön weit sehen konnte, war der "Tour Montparnasse" genau die richtige Adresse. Hier kann man aus rund 200m Höhe ganz Paris sehen und bestaunen.
Weiter ging es zu der berühmten "Cathédrale Notre-Dame" was wörtlich übersetzt "Kathedrale Unsere-Dame" heißt und somit eine Frauenkirche ist. Diese Art von Kirche ist vorrangig der Ehrung von Maria, der "Mutter Gottes" gewidmet. Beeindruckt hat mich vor allem, dass es eine der ältesten Kirchen Frankreichs sein soll, meiner Meinung nach aber vollkommen modern wirkte. Später habe ich erfahren, dass sie "ihr heutiges Aussehen" vor allem dem Architekten Eugène Viollet-le-Duc verdankt, der dem Leitsatz folgte: "ein Gebäude restaurieren heißt, es in der Vollkommenheit wiederherstellen, die gar nie existiert haben mag." (Das habe ich aus meinem Dumont-Reiseführer :) Und hier ist sie:
Am bekanntesten ist die Kathedreale wahrscheinlich durch den Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo bekannt, dessen Schauplatz und Mittelpunkt sie ist. Die Liebestragödie, in der sich der Priester Claude Frollo, der Glöckner Quasimodo und der Hauptmann Phoebus in die schöne Zigeunerin "Esmeralda" verlieben, ist zwar nur eine der Nebenhandlungen, von dieser existiert jedoch ein wunder-wunderbares Lied, was ich euch nicht vorenthalten möchte:
Und hier noch ein paar Schnappschüsse von meinem Tag:
Ein weiteres markantes Beispiel für die Andersartigkeit der Franzosen: Das Ankunft- bzw. Abfahrtgleis der Züge ist VARIABEL. Also so was täts in Deutschland net gebe!! Man weiß das Gleis erst ca. 30 min vor Abfahrt..tststststs :)
Heute habe ich mal Straßenmusiker gesehen...sie waren richtig gut!
Weiter ging es zu der berühmten "Cathédrale Notre-Dame" was wörtlich übersetzt "Kathedrale Unsere-Dame" heißt und somit eine Frauenkirche ist. Diese Art von Kirche ist vorrangig der Ehrung von Maria, der "Mutter Gottes" gewidmet. Beeindruckt hat mich vor allem, dass es eine der ältesten Kirchen Frankreichs sein soll, meiner Meinung nach aber vollkommen modern wirkte. Später habe ich erfahren, dass sie "ihr heutiges Aussehen" vor allem dem Architekten Eugène Viollet-le-Duc verdankt, der dem Leitsatz folgte: "ein Gebäude restaurieren heißt, es in der Vollkommenheit wiederherstellen, die gar nie existiert haben mag." (Das habe ich aus meinem Dumont-Reiseführer :) Und hier ist sie:
Am bekanntesten ist die Kathedreale wahrscheinlich durch den Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo bekannt, dessen Schauplatz und Mittelpunkt sie ist. Die Liebestragödie, in der sich der Priester Claude Frollo, der Glöckner Quasimodo und der Hauptmann Phoebus in die schöne Zigeunerin "Esmeralda" verlieben, ist zwar nur eine der Nebenhandlungen, von dieser existiert jedoch ein wunder-wunderbares Lied, was ich euch nicht vorenthalten möchte:
Und hier noch ein paar Schnappschüsse von meinem Tag:
| Falls ihr euch fragt, was das ist: dies ist eine Tankstelle. Der allgegenwärtige Platzmangel macht eben erfinderisch. Doch dagegen zu halten ist... |
| ...die Käsetheke! :) Ich würde sagen, die Pariser wissen ihre Prioritäten zu setzen. |
| ....mmhhhh..... |
| ...ooohhhh... |
| ...uuuhhh?! Das kann man essen?! |
Heute habe ich mal Straßenmusiker gesehen...sie waren richtig gut!
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